Die Rasse Mops

Wie der Mops in mein Leben kam und was die Rasse ausmacht.

Ich möchte euch gerne etwas über die Rasse Mops erzählen und auch wieso wir uns ganz bewusst für Möpse entschieden haben. Beziehungsweise Ich. Max musste uns ja alle drei nehmen, als er mich haben wollte 😀

Der FCI und die Gesundheit des Mopses

Der Mops ist eine vom FCI anerkannte Hunderasse und wird dort unter den „Begleithunden“ geführt. Laut FCI-Standard hat er einen kleinen, gedrungenen, quadratischen Körper und darf niemals (!!!) schmal und hochbeinig sein! Pech gehabt Balou, du bist wohl doch kein Mops….

Immerhin hat der FCI seine Angaben zum Nasenschwamm erweitert, dort heißt es nämlich, dass dieser mit großen, weit geöffneten Nasenlöchern sein sollte. Zusammengedrückte Nase und starke Faltenbildung auf dem Rücken seien unakzeptabel und sollten schwer bestraft werden.

Ich weiß, dass Möpse es bei vielen sportlichen Hundehaltern wirklich schwer haben. Wir selber hören viele Vorurteile, dass die Möpse ja eh nur faul sind, sich nicht gerne bewegen oder sowieso keine Luft bekommen.

Viele Züchter denken aber mittlerweile um. Ein tolles Beispiel dafür ist die Mopszucht nach altdeutschem Standard von Sabine Felser. Auch bei Mops Pompös lohnt es sich mal vorbei zu schauen.

Meine Meinung über einen guten Züchter erzähle ich euch aber in einem anderen Post. Das würde hier wohl sprengen 😀

Der Charakter

Den Mops macht kaum etwas glücklicher, als seine Besitzer überall hin mit zu begleiten.

Das macht ihn auch so unglaublich charmant. Zudem ist der Mops intelligent und unglaublich lustig. Die Intelligenz traut man vielen Möpsen gar nicht zu, aber da sie einen sehr hohen Futtertrieb haben, sind sie wirklich gut zu erziehen. Auch wenn sie ziemlich dickköpfig sein können. Mit viel Liebe, Geduld und Konsequenz kann man sich einen wunderbaren Begleiter erziehen.

Balou und Lotta haben mittlerweile diverse Tricks gelernt und sind wahnsinnig wissbegierig. Wenn sie vor dir sitzen, ihren Kopf schief legen, kannst schmilzt dir einfach das Herz.

Viele Möpse sind absolut größenwahnsinnig und vor allem mutig. Manchmal können sie gefährliche Situationen allerdings auch nicht so gut einschätzen. Viele Möpse werden von einigen Hunden missverstanden. Die hoch gebogene Rute und die etwas andere Art der Kommunikation kann von anderen Hunden gerne mal missverstanden werden. Wenn dazu der Mops die ihm entgegengebrachte Aggression nicht richtig deuten kann, kann das ziemlich ins Auge gehen.

Wir mussten Balou einmal aus so einer Situation befreien, obwohl er nur schnuppern wollte und absolut verwirrt war, wieso der Hund ihm etwas böses will. Balou ist das manchmal wie ich, wir glauben immer an das gute im Hund oder Menschen.

Lotta dagegen ist schon etwas skeptischer. Aber wenn jemand bei uns einbrechen würde, würden sich beide wohl nach einer Runde Gebell über den neuen Spielgefährten freuen.

Wieso habe ich mich für die Rasse entschieden?

Ich wollte immer einen Hund, der mich überall begleiten kann. Es sollte ein Hund sein, der mit mir in die Stadt kommt, der mit in Restaurants kann und mit dem ich jede Lebenslage teilen kann. Also war an erster Stelle schon mal klar, dass es ein kleiner Hund sein soll.

Nachdem ich viele Hunde wegen ihrem Charakter oder wegen zu lange Fell ausgeschlossen habe, blieb ich bei der Rasse Mops. Umso mehr ich über den Mops gelesen habe, war mir klar, dass die Rasse perfekt zu mir passt.

Mittlerweile würde ich bei der Züchterwahl einiges anders machen, aber man lernt mit der Zeit dazu und ich hatte, trotz meiner Unerfahrenheit, mit beide sehr sehr großes Glück!

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