[Mit Hund unterwegs] Kurzurlaub in der Eifel

Einige von euch haben bestimmt mitbekommen, dass wir einen kleinen Kurztrip in die Eifel gemacht haben. Max hatte nämlich Geburtstag und irgendwie hat es sich so eingebürgert, dass wir den lieber woanders verbringen möchte als Zuhause. Wer im Sommer Geburtstag hat, hat den Vorteil, dass die Wahl da ziemlich leicht ist, da das Wetter ja auch bei uns wunderbar ist. Die Eifel ist von uns aus nur etwa 2 Autostunden entfernt und somit das perfekte Ziel für einen kleinen Wochenendtrip.
Die Eifel ist einfach perfekt für Hunde und das möchten wir natürlich mit euch teilen.

Die Unterkunft

Unsere Ferienwohnung lag in Schleiden. Direkt am Nationalpark Eifel gelegen. Sobald man die Wohnung verlassen hat stand man in wenigen Schritten auf dem Feld und in ein paar mehr Schritten sogar schon im Nationalpark.
Die Vermieter sind sehr Hundefreundlich und haben selber zwei Hunde, die sich aber an uns gar nicht gestört haben. Hunde wohnen sogar kostenfrei. Das hat uns wirklich gefreut. Meistens wird pro Hund ein Aufschlag pro Nacht genommen. Natürlich wurden wir darauf hingewiesen, dass die Hunde bitte nicht ins Bett und auf die Couch sollen. Das können wir aber gut verschmerzen und nehmen natürlich gerne Rücksicht. Wir wissen ja wie widerspenstig Mopshaare sein können.
Die Wohnung ist mit wirklich allem ausgestattet was man für einen Kurztrip braucht. Sogar Kaffee, Gewürze und Dinge des alltäglichen Gebrauchs waren vorhanden. Das kannten wir aus vergangenen Ferienwohnungen gar nicht.
Die Wohnung verfügt über eine kleine, eingezäunte Terrasse.
Sie war alles in allem wirklich außergewöhnlich gut!

Die Ferienwohnung haben wir über Booking.com gefunden.

Die Umgebung

Die Umgebung ist perfekt für Hundebesitzer. Sie ist direkt an der Dreiborner Hochebene gelegen. Hier hat man einen fantastischen Blick auf die Weite und vor allem auf die Masse an Ginster, der übrigens auch Eifelgold genannt wird. Wir waren ganz baff von der kräftigen gelben Farbe.
Hier liegt auch der Truppenübungsplatz Vogelsang, der erst 2005 aufgegeben wurde. Dieser wurde von britischen und belgischen Besatzungstruppen genutzt und es war für uns wirklich besonders diesen Platz live zu erleben. Man findet zwischendurch noch alte Gebäude und sogar eine Geisterstadt.
Aber hier ist Vorsicht geboten. Betretet keine Gebäude oder Gelände, die nicht freigegeben sind,  da ein Großteil des ehemaligen Truppenübungsplatzes Vogelsang mit Munitionsresten belastet sein dürfte und eine flächendeckende und Räumung zu aufwändig wäre. Aber ihr findet hier Schilder wo es erlaubt ist.

Wandertipp

Wir haben uns für eine Wanderung zur Urfttalsperre entschieden. Von der Ferienwohnung sind es eigentlich nur knapp 8 km, wobei wir offenbar einen kleinen Umweg gelaufen sind.

Aufgrund des guten Wetters haben wir eigentlich mit einer Masse an Touristen, Wanderer, Fahrradfahrer und Co. gerechnet, aber wir wurden mehr als positiv überrascht. Wir haben unterwegs wirklich wenige Menschen getroffen und somit konnten wir die Ruhe und die Natur perfekt genießen.

Der Hinweg war wirklich sehr entspannt und nicht sehr anstrengend. Der Rückweg dagegen hat uns, ok ok eher mich, etwas aus den Socken gehauen. Wie der Begriff Talsperre es auch schon aussagt, liegt sie im Tal.
Also ging der Rückweg, für meine Verhältnisse extrem bergauf.
Mit einer kleinen Pause nach dem Anstieg war es dann aber auch erledigt.

An dem roten Kreis haben wir Pause gemacht und uns eine richtige Geisterstadt angeschaut. Wollseifen wurde nämlich 1946 geräumt und wurde ab da an nur noch als Truppenübungsplatz genutzt. Man kann sich die alte Kirche noch ansehen. Außerdem stehen auf dem ganzen Gebiet sogenannte Übungshäuser, die vom Militär genutzt wurden um den Häuserkampf zu üben.

An der Talsperre gibt es ein kleines Café mit Getränken, Snacks und selbstgemachten Kuchen. Dort haben wir eine längere Pause gemacht und uns auch eine Kleinigkeit gegönnt und einfach die Aussicht genossen. Die ist dort nämlich wirklich der Hammer. Auch hier war erstaunlich wenig los und wir und die Hunde konnten ganz in Ruhe draußen sitzen.

Generell habt ihr in der Umgebung etliche Wanderrouten.
Dafür kann ich euch die App Komoot empfehlen.
Hier gibt es tolle Routen, die man sich speichern kann. Jede Route zeigt die wichtigsten Informationen, wie Parkplätzen, Höhenmeter usw. an.

Der Kurztrip war mal wieder der Beweis, dass man nicht so weit weg fahren muss, um ein schönes Wochenende zu verbringen. Wir haben die Zeit wirklich sehr genossen und werden auf jeden Fall öfters mal hinfahren.

Wer die Natur und die Ruhe liebt ist hier auf jeden Fall richtig. Wir haben so viele wunderbare Blumen und Tiere entdecken können und hatten einfach so viel Ruhe. Für uns war es der perfekte Kurztrip um mal dem Stadttrott zu entfliehen.

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