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[Hundealltag] Arbeit & Hund

Wir kriegen oft die Frage, wie wir denn die Arbeit mit unseren Hunden kombinieren und wie wir um Alltag umsetzen, dass die Möpse nicht so lange alleine sein müssen.

Vor allem während der Corona Zeit haben viele Hunde ein neues Zuhause gefunden, da viele Menschen endlich mehr Zeit hatten.
Aber wenn Herrchen und Frauchen wieder arbeiten gehen müssen, stellt sich die Frage: “ Und nun?!“

Vollzeit und Hund? Wie geht das?

Oft denkt man, dass ein Vollzeitjob und Hunde nicht vereinbar sind. Bei uns ist es sogar sehr gut zu vereinbaren. Natürlich sind die äußeren Umstände hier das Wichtigste.

Als Balou eingezogen ist, hatte ich noch einen anderen Arbeitgeber, der zum Glück sehr hundefreundlich war. Baby-Balou durfte von Tag eins mit ins Büro. Trotz fehlender Stubenreinheit!
Allerdings ist das kein Normalzustand und ich würde immer empfehlen erst einige Tage mit dem Hund zusammen zu haben, bevor er direkt mit ins Büro kommt. So kann die Stubenreinheit schon mal geübt werden und Hund und Halter bauen eine Beziehung zueinander auf.
Wir haben HIER einen Beitrag zum Thema Hund im Büro geschrieben und worauf ihr dabei achten müsst.

Aber der Hund muss natürlich nicht mit ins Büro. Es gibt genug andere Möglichkeiten um das Hundeleben mit dem Arbeitsleben zu vereinbaren.

Max und ich wir arbeiten beide Vollzeit. Ich habe einen geregelten Büro-Job und Max arbeitet im Schichtdienst. Das kommt uns natürlich sehr zu gute. Die Hunde sind im Höchstfall einige Stunden alleine. Meistens sind es aber nur 3-4 Stunden. Wenn Max um 12 los zur Spätschicht fährt, habe ich schon zwei Stunden später Feierabend.

Hund als Hobby

Falls ihr Vollzeit arbeitet und einen Hund habt, muss euch bewusst sein, dass der Hund außerhalb der Arbeit eure Aufgabe ist. Es gibt Tage an denen wir von der Arbeit kommen und einfach nur kaputt sind. Die Hunde möchten aber trotzdem ausgelastet werden. Neben der Arbeit stehen Hunde-Aktivitäten ab sofort ganz oben auf eurer Liste.

Freunde haben oft nicht verstanden, dass ich nach ein bis zwei Stunden Parties wieder verlassen habe. Auch kamen an verregneten Tagen oft ungläubige Blicke, wenn ich gefragt habe ob Freundin XY nicht mit spazieren kommt. Meine Prioritäten haben sich durch die Hunde komplett verändert und das ist auch gut so.

Muss es ein Welpe sein?

Vor allem als Single und Hundebesitzer steht ihr vor ganz neuen Herausforderungen. Bevor ihr euch einen Hund anschafft solltet ihr euch fragen ob es ein Welpe sein muss/soll? Welpen sind Babys. Babys müssen viel lernen, pinkeln überall hin, sind ungern alleine und kauen gerne Dinge an. Ein Hundewelpe benötigt 10-12 Wochen eure volle Aufmerksamkeit. Das geht alleine mit Vollzeitjob und ohne Hilfe einfach nicht.

Hilfe von außerhalb

Ich kann von Glück reden, das meine Familie mich so unterstützt hat. Wenn wir wichtige Termine hatten, ist meine Familie oft eingesprungen und hat auf die Hunde acht gegeben. Viele haben aber auch keine Familie oder möchten die Familie nicht belasten.

Dafür gibt es tolle Hundesitter. Ich habe viele Freunde, die sich zu 100% auf ihre Hundesitter verlassen können. Haltet die Augen bei Facebook in regionalen Gruppen offen. Meist bieten Hundebesitzer an auf andere Hunde zu achten. Hier solltet ihr aber natürlich darauf achten, dass euer Hund gut mit dem Sitter und anderen Hunden zurecht kommt. Als Alternative gibt es in vielen Städten auch Hundetagesstätten oder Hundekindergärten. Dort werden die Hunde artgerecht betreut und gefördert. HIER findet ihr eine Checkliste und mehr Infos worauf ihr bei der richtigen Hundebetreuung achten solltet.


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